Biologische Vielfalt für Hessen 14.09.2018

MGH, Hessisches Umweltministerium und Apfelweinverband stellen zwei neue Projekte vor: „Biologische Vielfalt im Bembel“ und „Biologische Vielfalt genießen“

Annette Enders vom Hessischen Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Johann Ferber von der MGH GUTES AUS HESSEN GmbH, Martin Heil vom Verband der Hessischen Apfelwein- und Fruchtsaft-Keltereien und Volker Thoma von Rapp's Kelterei gaben heute den Startschuss für das Projekt "Biodiversität im Bembel".

Gemeinsam mit dem Hessischen Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz hat die MGH GUTES AUS HESSEN GmbH am 14. September zwei umfassende Projekte gestartet, mit der sie die große Bedeutung der biologischen Vielfalt als natürliche Lebensgrundlage in den Fokus setzt, die auch für unser wirtschaftliches Handeln bedeutend ist. Schirmherrin der Kampagne ist Staatsministerin Priska Hinz. 

Unter biologischer Vielfalt, auch Biodiversität genannt, verstehen Wissenschaftler die Vielfalt an Tier- und Pflanzenarten sowie ihre genetische Variabilität. Auch die Vielfalt von Ökosystemen gehört dazu. Der Verlust der Vielfalt ist besorgniserregend, nicht nur aufgrund des Eigenwertes der Natur. Für Menschen ist die Natur die Grundlage ihrer Existenz. Sie liefert Nahrung, Trinkwasser, Medikamente, fruchtbare Böden und Brennstoffe. Um das komplexe Thema verständlich aufzubereiten und bestmögliche Ergebnisse zu erreichen, ist es in zwei Projekte in zunächst zwei Themenbereiche gegliedert, die sich nachvollziehbarer und praktischer Beispiele bedienen 

Das Projekt „Biologische Vielfalt im Bembel“ beleuchtet am Beispiel von Streuobstwiesenerzeugnissen wie dem „Süßen“ oder Apfelwein aus Hessens Keltereien die Bedeutung der artenreichen hessischen Streuobstwiesen. Inhalte dieses Themas verantwortet der Verband der Hessischen Apfelwein- und Fruchtsaft-Keltereien e. V. Das Beispiel der Streuobstwiese vermittelt sehr anschaulich, was biologische Vielfalt im Allgemeinen bedeutet und wie ein natürliches Zusammenspiel zwischen Flora und Fauna bis hin zu einem qualitativ hochwertigen Lebensmittel abläuft.

Das zweite Projekt steht unter der Überschrift „Biologische Vielfalt genießen“. Anhand des Beispiels tierischer Erzeugnisse befasst sich dieser Bereich mit seltenen Nutztierrassen. Er rückt die genetische Vielfalt in den Vordergrund, also die Vielfalt innerhalb einzelner Arten.

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