Bericht über das HeFu-Soja-Projekt in den Naturlandnachrichten

Einen schönen Bericht über das HeFu-Soja-Projekt hat Lukas Vogt für die Naturlandnachrichten geschrieben. Den ganzen Bericht gibt es hier.

Grundlagen und erste Ergebnisse

Verbraucher setzen sich wieder verstärkt mit dem Thema Nahrungsmittel und deren Herkunft auseinander. Daher ist die Nachfrage nach regional und ökologisch erzeugten Produkten seit Jahren steigend. Zwischenzeitlich ist auch die Herkunft der Futtermittel in den Blickpunkt gerückt und die Landwirte kehren wieder dazu zurück, die benötigten Futtermittel für ihre Tiere selbst anzubauen, um auch hier eine entsprechende Qualität sicherstellen zu können.

Nach erfolgreicher Antragstellung und Genehmigung durch das Regierungspräsidium Gießen hat das Vorhaben im Frühjahr seine Arbeit aufgenommen.

In einem ersten Schritt erstellte die FiBL Projekte GmbH eine Marktanalyse. Wichtig für das weitere Vorgehen war vor allem zu erfahren, wie groß Angebot und Nachfrage nach Soja als Futtermittel für Monogastrier in absehbarer Zeit sein würde. Diese Größenordnung ist entscheidend, um die geplante Aufbereitungsanlage im Rahmen der Wertschöpfungskette angemessen zu dimensionieren. Die wesentlichen Ergebnisse finden Sie hier.

In einem zweiten Schritt stellte Lukas Vogt vom Partner Naturland Fachberatung die Notwendigkeit für die Sojaaufbereitung dar, verglich und analysierte verschiedene Aufbereitungsverfahren. Abschließend wurden verschiedene Anlagen begutachtet und auf Basis verschiedener Parameter einander gegenübergestellt.

Der vollständige Bericht kann hier heruntergeladen werden. Eine Zusammenfassung steht ebenfalls hier für Sie bereit.

Bei der Arbeit zum o.g. Bericht wurde deutlich, dass es große Unsicherheiten in Bezug auf die Qualität der Endprodukte der konkreten Aufbereitungsanlagen gab. Ursache war vor allem, dass Analysen mit hohem Aussagegrad relativ teuer sind. Bei der Entscheidung zwischen „Risiko“ und „teure Analysen“ wurde im Projekt die Entscheidung zugunsten der Analysen gefällt. Nicht zuletzt deshalb, weil es sich bei einem EIP-Projekt um ein mit öffentlichen Mitteln gefördertes Forschungsvorhaben handelt, bei dem es auch um das Generieren von allgemein relevantem Wissen geht.

Der Bericht wird erst zum Ende des Projekts entsprechend ergänzt werden. Die PowerPoint Präsentation des Workshops, bei dem die Ergebnisse dargestellt und diskutiert wurden, kann jedoch hier heruntergeladen werden.